Das Leben in den Bergen

Jahr für Jahr ist es für Gäste, Bergsteiger und Wanderer ein großes Schauspiel, wenn um den Georgitag am 24. April Bauern und Vieh auf die Almen ziehen. Dort oben bleiben die Kühe dann den ganzen Sommer hindurch bis zum Martinitag am 11. November.

Der Almauf- und -abtrieb sind wichtige Meilensteine unserer traditionellen Viehzucht und ziehen jedes Jahr tausende Gäste an, die das Spektakel und unser prachtvolles Vieh mit uns gemeinsam bestaunen und feiern.

Unsere freilaufenden Rinder beleben die gesamten Sommermonate hindurch die Landschaft und Naturfreunde erfreuen sich auf ihren Wanderungen an vielen spontanen Begegnungen ohne Zäune.

Für uns Bauern ist die Viehhaltung auf den Almen ein einsames und hartes Stück Arbeit. Als Bauer und Einheimischer respektiere ich dennoch die traditionellen Regeln und Gebräuche – ganz einfach, weil sie seit jeher unsere Lebensart ausmachen.

Die Viehzucht dient nicht nur dem Broterwerb, sondern beinhaltet auch eine Verpflichtung gegenüber der Tier- und Pflanzenwelt. Und ein Respekt gegenüber den Rohstoffen und Ressourcen aus der Natur ist für uns wie selbstverständlich. Hier auf dem Berg wird nichts leichtfertig weggeworfen … Und ganz sicher dann nicht, wenn es von einem Lebewesen stammt.

Ich freue mich, dass es für ein gut gegerbtes Leder aus den Häuten unserer Tiere immer noch keinen gleichwertigen Ersatz gibt – und dass insbesondere überzeugte Naturfreunde die ursprüngliche, lebendige Materialqualität zu schätzen wissen.


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