Bergwiesen garantieren Artenreichtum

Die Arbeit auf der Hangwiese ist schwer, da kaum Maschinen eingesetzt werden können. Die Arbeit leiste ich nur für meine Tiere.

Bergwiesen beherbergen Artenvielfalt: Seite an Seite tummeln sich Murmeltiere zwischen unseren Rindern – ohne unsere Tierhaltung wäre hier statt Wiese bald nur noch verödeter Boden.

Seit Jahrhunderten kultivieren wir Bauern die steilen Hänge der Alpen. So haben unsere Vorfahren aus den ursprünglich kargen Wäldern die heutigen Wiesen geschaffen.

Die idyllischen Almwiesen prägen die Berglandschaft, sie bieten Naturfreunden eine abwechslungsreiche Umgebung und sind die Heimat für mehr als die Hälfte aller alpinen Tier- und Pflanzenarten. Der Erhalt der Wiesen garantiert Biodiversität und touristische Attraktivität unserer Naturwelt.

Ich behaupte: Würden die Wiesen verschwinden, wäre das für Mensch und die Umwelt ein herber Verlust.

Doch der Erhalt der Wiesen lässt sich von der Tierhaltung nicht trennen. Von uns Viehbauern werden je nach Region bis zu 60 % unserer Tiere ‚gealpt‘, das heißt, sie verbringen den Sommer auf den steilen Bergwiesen der Almen und Alpen. Die Tiere erledigen dort oben die Arbeit, die für uns Menschen fast unmöglich wäre: Sie grasen die Wiesen ab und schaffen Platz für neue Pflanzen und düngen die unwegsamen Flächen mit ihrem Kot.

Diese traditionelle Viehhaltung ist ein besonders wichtiger Baustein im Kreislauf der Natur.


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